Städtebau der Normalität

Im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Städtebau der Normalität“ wurden 10 Wiederaufbauquartiere im Ruhrgebiet untersucht, die nicht dem damals üblichen Leitbild der „gegliederten und aufgelockerten Stadt“ entsprechen, sondern eher als dichte und kompakte Stadtquartiere realisiert wurden. An dem umfangreichen Buchprojekt sind Alexandra Apfelbaum mit Bochumer Quartieren und Yasemin Utku mit einem Wittener Quartier beteiligt.

Weitere Informationen:
Städtebau der Normalität

Verstärkung!

Ab sofort verstärkt uns David Bodarwé, neben seinem Studium im B.Sc. Raumplanung an der TU Dortmund, bei unseren Projekten als studentischer Mitarbeiter. Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung und das neue Gesicht in unseren Reihen – Herzlich Willkommen!

David Bodarwé ist ab sofort unter david.bodarwe@sds-utku.de zu erreichen.

Living the Region

Rhein-Main – die Region leben. Ideen und Ansätze zur Neugestaltung der Metropolregion sind in der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Frankfurt vom 9. Juni bis 14. Oktober 2018 zu sehen. Ergänzend zur Ausstellung ist ein Katalog mit zahlreichen Beiträgen, u.a. von Yasemin Utku, erschienen.

Weitere Informationen zum Buch:
http://wasmuth-verlag.de/shop/architektur-stadtplanung/architekturtheorie-und-lehre/living-the-region/

Weitere Informationen zur Ausstellung:
http://www.dam-online.de/portal/de/Ausstellungen/

Ist das Baukultur, oder kann das weg?

Das BDA Montagsgespräch am 23. April 2018 thematisierte die auch in Köln wiederentdeckte Architektur aus der Zeit des Brutalismus. Was wird abgerissen, umgenutzt oder saniert?
Vorträge und Diskussionen im Domforum Köln mit Yasemin Utku, Prof. Dr. Riklef Rambow, Dr. Thomas Werner und Anke von Heyl.

Weitere Informationen:
https://www.koelnarchitektur.de/pages/de/news-archive/19489.htm
http://bda-koeln.de/events/bda-montagsgespraech-ist-das-baukultur-oder-kann-das-weg/

Im großen Maßstab: Riesen in der Stadt

Großstrukturen aus den 1960er und 1970er Jahren stehen unter Veränderungsdruck. Vielfach sind sie monofunktional angelegt und unzureichend städtebaulich mit ihrer Umgebung verzahnt. Gleichwohl prägen sie Stadträume, weisen oft eigene architektonische Qualitäten auf und sind Ausdruck ihres Entstehungskontextes. Erste Ansätze für einen neuen Blick auf dieses baukulturelle Erbe und das Weiterdenken von Großstrukturen sind in Band 7 der „Schriftenreihe Städtebauliche Denkmalpflege“ versammelt.

Yasemin Utku, Christa Reicher, Alexandra Apfelbaum, Martin Bredenbeck, Magdalena Leyser-Droste (Hg.): Im großen Maßstab: Riesen in der Stadt. Klartext-Verlag, 2017

Weitere Informationen:
https://klartext-verlag.de/programm/fachbuch/architektur/2663/im-grossen-massstab?c=215

Expeditionen Rosenberg und Werne

Auch in diesem Jahr bietet die VHS Bochum wieder „Stadtteilexpeditionen“ an, in deren Rahmen Bürger die Gelegenheit haben, sich am Beispiel ihres eigenen Wohnumfeldes mit Stadtplanung & Stadtentwicklung auseinandersetzen. Dabei werden historische Entwicklungen ebenso wie aktuelle Themen und die Besonderheiten des jeweiligen Stadtteils aufgegriffen und Möglichkeiten diskutiert, sich als Bewohner in Stadtentwicklungsprozesse einzubringen oder gar eigene Projekte zu initiieren.

Yasemin Utku ist gemeinsam mit Ulrike Gerhard und Horst Hücking als Dozentin im Rosenberg aktiv, während Tobias Frank und Florian Heinkel die Expedition Werne moderieren. Beide Veranstaltungen werden fotografisch von Gordon Howahl begleitet.

Weitere Informationen:
http://www.expedition-rosenberg.de/
https://expeditionwerne.wordpress.com/

Bürgerkonferenz Warstein

Im Zuge der Erarbeitung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes für die Stadt Warstein durch das IfR (http://www.ifr-regional.de/) findet am 07.03.2018 eine Bürgerkonferenz statt. In diesem Rahmen wird Stephan Gudewer an einer Bürgerdiskussion teilnehmen und aus der Arbeit an der Studie ‚Hausaufgaben: Bürgerschaftliches Engagement in alternden Einfamilienhausgebieten‘ berichten, die sds_utku gemeinsam mit InWIS für die Landesinitiative Stadtbaukultur NRW bearbeitet hat.

Weitere Informationen:
http://www.warstein.de/wirtschaft-wohnen/stadtentwicklung.html#c6731

 

Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde.

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 ist gestartet und „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“ ist eines der Projekte, die von der Bundesregierung gefördert werden. Yasemin Utku wirkt im Rahmen Ihrer Tätigkeit an der TU Dortmund in diesem Projekt mit. Neben zahlreichen Aktivitäten im Ruhrgebiet zur Entdeckung und Auseinandersetzung mit Bauten und Anlagen der Nachkriegsmoderne geht es in dem Projekt auch um den fachlichen Austausch auf europäischer Ebene zum Umgang mit diesem baulichen Erbe.

Weitere Informationen:
https://www.bigbeautifulbuildings.de
https://www.bigbeautifulbuildings.eu

https://www.facebook.com/bigbeautifulbuildings/

https://www.sharingheritage.de

Danke!

Ein leuchtendes Jahr neigt sich dem Ende zu – 2017 war voll mit tollen Projekten, Erlebnissen und Begegnungen. Einen Überblick darüber, welche spannenden Aufgaben uns in diesem Jahr bewegt haben, hält unsere aktualisierte Projektseite bereit. Wir sagen DANKE und wünschen alles Gute für 2018!

Zukunft der Fläche Elisabethstraße/Bachstraße

Im Rahmen einer von Burgdorff Stadt und Die Urbanisten organisierten Bürgerwerkstatt wurde am 16.11.2017 intensiv über die Zukunft einer Fläche an der Ecke Elisabethstraße / Bachstraße im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk diskutiert. Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger sprachen im Bürgersaal des Stadtteilzentrums Bilk an drei Thementischen unter den Überschriften „Wie Wohnen?“, „Zukunft“ und „Stadtraum“ über die Entwicklung des Grundstücks und des Stadtteils. Der Thementisch „Stadtraum“ wurde von Yasemin Utku und Stephan Gudewer moderiert.

Weitere Informationen: https://www.duesseldorf.de/

 

Wohnen und Leben in der Innenstadt – auch in Bochum !?

Die Gruppe BOLOG – Bochum im Dialog wurde von Bochumer Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um einen Dialog zu Zukunftsfragen der Stadtentwicklung in Bochum anzustoßen. Die zukünftige Entwicklung der Innenstadt in Bochum ist dabei ein wichtiges Thema. Am Donnerstag den 30. November 2017 organisiert die Gruppe daher unter dem Titel „Wohnen und Leben in der Innenstadt – auch in Bochum !?“ in den Rottstraße 5 Kunsthallen Bochum eine Veranstaltung mit Ansichten und Gesprächen von und mit Henry Beierlorzer (Projektentwickler, Geschäftsführer Urbane Nachbarschaft Samtweberei, Krefeld), Katrin Coners (Vonovia, Leiterin Quartiersentwicklung Ruhrgebiet) und Burkhard Huhn (Stadt Bochum, Abteilungsleiter Stadtentwicklung und Wohnen). Moderiert wird der Abend von Achim Dahlheimer und Yasemin Utku.

Weitere Informationen: https://impulsebochum.wordpress.com/

Hausaufgaben – Gemeinsam für die Zukunft von Einfamilienhausgebieten

Wenn alternde Einfamilienhausgebiete eine Zukunft haben sollen, müssen Privatpersonen und kommunale Verwaltung an einem Strang ziehen: Privates Eigentum, private Verantwortung und privates Engagement müssen in eine Balance gebracht werden mit dem Auftrag der Daseinsvorsorge der öffentlichen Hand. In einer gemeinsamen Veranstaltung am 27.11.2017 im Caritas-Bildungszentrum in Dorsten wollen StadtBauKultur NRW und die Regionale ZukunftsLAND 2016 zusammen mit Stephan Gudewer und Yasemin Utku von sds_utku diese beiden Perspektiven zusammenbringen und ein Thema in den Mittelpunkt stellen, das nach allen Erfahrungen essentiell ist: Der Austausch auf Augenhöhe zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der kommunalen Verwaltung. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus der kommunalen Verwaltung und der Bürgerschaft.

Weitere Informationen und Anmeldung:  https://stadtbaukultur-nrw.de/

Expedition Wattenscheid – Häuser, Menschen, Nachbarschaften 

Das VHS-Seminar „Expedition Wattenscheid – Häuser, Menschen, Nachbarschaften“ widmet sich Wattenscheid aus Bürgerperspektive.  Im Oktober und November finden fünf Termine im Stadtteilbüro  statt, bei denen Bürger_Innen und Interessierte ihren Stadtteil mit neuen Augen kennenlernen können.

Start der Seminarreihe ist ein Stadtteilrundgang. Anschließend sollen die Bürger_Innen selbstgewählte Themen vertiefen. Der Kurs findet im Rahmen des Pilot-Projektes „Menschen, Häuser, Nachbarschaften“ der StadtBauKultur NRW, Volkshochschulen in NRW e. V. und der VHS Bochum statt. Die Seminare werden von Tobias Frank, Gordon Howahl und Florian Heinkel organisiert und moderiert.

Weitere Informationen: https://expeditionwattenscheid.wordpress.com/blog/  / Foto: Hans Blossey

Zurück zum urbanen Quartier! – BDA-Veranstaltung in Gelsenkirchen

Im Rahmen der BDA-Veranstaltungsreihe „Die Mischung machts – ein neues Gefühl von Stadt“ widmet sich die Veranstaltung am 10.10.2017 dem Stadtquartier Gelsenkirchen-Ückendorf. Mit der Nähe zur Innenstadt liegen einerseits ideale Standortbedingungen vor, andererseits prägen Leerstand und fragwürdige Vermietungskonzepte das Quartier. Die Stadterneuerung Gelsenkirchen fördert die Entwicklung des Quartiers und hat sich auf neue Wege begeben. Der BDA Gelsenkirchen möchte das bisher Erreichte präsentieren, reflektieren und einen Ausblick auf die noch zu leistenden Prozesse geben. Diskutieren werden u.a. Martin Harter (Stadtbaurat Gelsenkirchen), Helga Sander (Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen) und Ricarda Pätzold (Difu Berlin); moderiert wird die Veranstaltung von Yasemin Utku.

Weitere Informationen: http://bda-nrw.de/events/veranstaltungsreihe-die-mischung-machts-ein-neues-gefuehl-von-stadt/

Mit den Riesen auf Augenhöhe – Veranstaltungsreihe

Die Reihe „Mit den Riesen auf Augenhöhe“ porträtiert zehn Großbauten der 1960er und 1970er Jahre in ihrem städtebaulichen Kontext in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam ist den „Riesen“, dass sie in den vergangenen Jahren in der öffentlichen Diskussion standen und stehen; teilweise sind sie sogar vom Abriss bedroht.

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen an den jeweiligen Standorten werden die Objekte im Herbst 2017 im Rahmen von Begehungen erkundet sowie deren Historie und aktuelle Entwicklungen mit Fachleuten diskutiert. Die Veranstaltungen werden von Alexandra Apfelbaum, Gudrun Escher und Yasemin Utku organisiert und durchgeführt. Anmeldungen über die örtlichen VHS.

Weitere Informationen zur Reihe und zur Studie: www.staedtebau-denkmalpflege.de

LutherLAB – Ideen für eine leerstehende Kirche

Eine leere Kirche in Bochum-Langendreer – eine Einladung zur Wunschproduktion! Welche Stadtteilaktivitäten oder gemeinsame (Misch-)Nutzungen wären hier denkbar und wünschenswert, wenn man mitbestimmen könnte? Im Planspiel am 6.10.2017 sind interessierte Stadtteilbewohner*innen eingeladen das am Beispiel der denkmalgeschützten Lutherkirche einmal durchzuspielen: Was wird gebraucht, welche Wünsche gibt es? Wofür wäre hier Raum? Wie könnte man die gemeinsame Nutzung organisieren?

Yasemin Utku wird das Planspiel gemeinsam mit der Denkmalpflegerin Saskia Schöfer durchführen.

Weitere Informationen: https://www.lutherlab.de/programm/planspiel-nachbarschaftsraum/

Der Architekt Bruno Lambart – Leben und Werk

Einer, der sich zu Beginn des Wiederaufbaus nach 1945 öffentlichen Bauaufgaben widmete, war der Architekt Bruno Lambart. Von Düsseldorf aus, wo er bis 1959 in einer Bürogemeinschaft mit Günter Behnisch arbeitete, plante und realisierte er Rathäuser, Bürgerszentren und Verwaltungsgebäude sowie Schul- und Hochschulbauten.

Alexandra Apfelbaum hat den Nachlass Bruno Lambarts umfassend erschlossen. Anhand von Plänen, Zeichnungen und Fotografien dokumentiert sie erstmals vollständig seine Bauprojekte zwischen 1949 und 1990 und hat damit ein beachtliches Nachschlagewerk geschaffen.

Das Buch ist im Verlag Kettler erschienen: https://www.verlag-kettler.de/programm/bruno-lambart

Gemeinsam auf den Weg machen

Nachdem das Marienviertel als Fallbeispiel in unserer Studie „Hausaufgaben: Bewohnerengagement in alternden Einfamilienhausgebieten“ (für die Landesinitiative Stadtbaukultur 2020) in den Blick genommen wurde, und wir Anfang des Jahres auch eine Ideenwerkstatt in dem Dorstener Stadtteil moderiert haben, hat Stephan Gudewer mit der Dorstener Zeitung über die Ergebnisse seiner Masterarbeit gesprochen, die er ebenfalls über das Marienviertel geschrieben hat.

Das Interview von Claudia Engel gibt es bei der Dorstener Zeitung.

Reportage „Unsere Art zu Wohnen“

In der Reportage-Reihe des WDR „Unser Westen“ rückt eine Folge das Thema Wohnen in den Mittelpunkt. Es wird ein unterhaltsamer Überblick über Wohnformen und Wohnmodelle in den unterschiedlichen Regionen des Landes Nordrhein-Westfalen gegeben. Yasemin Utku wurde eingeladen, einzelne Sequenzen dieser Reportage zu kommentieren.

Weitere Informationen: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/unser-westen/video-unsere-art-zu-wohnen-100.html

 

„Eventuell für Jahrhunderte gebaut“

Das Marler Rathaus steht als innovatives Beispiel deutscher Nachkriegsmoderne stellvertretend für eine Vielzahl öffentlicher Bauten, die im Geiste der Zeit errichtet wurden. Die Frage, wie erhaltenswert Gebäude dieser Epoche sind, ist heute drängender denn je. Rund 50 Jahre nach Fertigstellung des Rathauses soll das Buch einen Beitrag zum derzeit geführten Diskurs liefern. Alexandra Apfelbaum hat das Buch (gemeinsam mit Moritz Kappen) herausgegeben und Yasemin Utku hat dafür einen Artikel verfasst.

Weitere Informationen: www.verlag-kettler.de/programm/eventuell-fur-jahrhunderte-gebaut

Bürgerbeteiligung in der Denkmalpflege

Das Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien veranstaltet in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege am 28. Juni 2017 einen Expertenworkshop zum Thema „Bürgerbeteiligung in städtebaulicher Denkmalpflege und Stadtentwicklung“ in Bamberg. Yasemin Utku ist zur Teilnahme an diesem Workshop eingeladen, um über „Wahrnehmungs- und Bewertungsstrategien des baukulturellen Erbes am Beispiel baulicher Großstrukturen der 1960er und 70er Jahre“ zu sprechen.

Weitere Informationen: www.uni-bamberg.de/kdwt

Mit den Riesen auf Augenhöhe

Viele baulichen Großstrukturen der Nachkriegsjahre stehen vor einem umfassenden Wandel, weil sie den funktionalen Anforderungen nicht mehr gerecht werden oder inzwischen sanierungsbedürftig sind. Dass dabei oft auch ein Abbruch der Bauten und Anlagen in Erwägung gezogen wird, ist Grund genug sich mit den Riesen auf Augenhöhe auseinanderzusetzen. Nach der Fertigstellung der gleichnamigen Studie, die sich mit 10 Beispielen in NRW beschäftigt hat, folgt ab Herbst eine dezentrale Veranstaltungsreihe in Kooperation mit den Volkshochschulen vor Ort. Das Projekt bearbeiten Alexandra Apfelbaum und Yasemin Utku gemeinsam mit Gudrun Escher für die Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege.

Weitere Informationen: www.staedtebau-denkmalpflege.de

Dachgenossenschaft „Ko-Operativ“ eG NRW i. Gr.

Aus der Tagung „Dachgenossenschaft – eine neue Trägerstruktur für Wohn- und Quartiersprojekte in NRW“ ging am 28. Oktober 2016 die Ko-Operativ eG NRW (i.Gr.) als Dachgenossenschaft für gemeinschaftliche, nachbarschaftliche, soziale Wohnprojekte und Stadtteilinitiativen hervor. Ziel ist es den Gründungs- und Verwaltungsaufwand für Initiativen durch Zusammenschlüsse zu reduzieren sowie den Informationsaustausch und die Vernetzung zwischen den Projekten zu befördern. Gleichzeitig soll eine weitgehende Unabhängigkeit in den Projekten gesichert werden. Die erste Generalversammlung fand am 12. Mai 2017 in Bochum statt. Yasemin Utku ist im Vorstand der Dachgenossenschaft aktiv.

Weitere Informationen: www.kooperativ-eg-nrw.de

Wettbewerb „John-Lennon-Platz“ in Oberhausen

Infolge aufgegebener Nutzungen soll der Bereich des in Alt-Oberhausen gelegenen „John-Lennon-Platzes“ teils bebaut und mit neu gestalteten öffentlichen Freiflächen versehen werden. Aufbauend auf die Ergebnisse von zwei Planungswerkstätten wurde dazu ein Investorenwettbewerb ausgelobt. Die Jury zur Entscheidung des Wettbewerbs tagte unter dem Vorsitz von Yasemin Utku am 4. Mai 2017 in Oberhausen.

Weitere Informationen: Stadt Oberhausen / Luftbild: Regionalverband Ruhr, CC BY-NC-SA 4.0

Artikel „The desert is alive“

In der Diskussion um die Zukunft von Einfamilienhausgebieten aus den 1950er bis 1970er Jahren reichen die vermuteten Perspektiven von dramatischen Leerstandsszenarien bis hin zum weitgehenden Vertrauen in die Selbstregelung des Marktes. Es ist jedoch abzusehen, dass nicht alle Gebiete aus dieser Zeit einen problemlosen Generationenwechsel vollziehen werden. In der Struktur und der Zusammensetzung der Gebiete zeichnen sich Umbrüche und damit auch neue Herausforderungen ab. Gleichzeitig sind mit diesen Umbrüchen aber auch Chancen verbunden, die sich insbesondere aus der Bewohnerschaft in den Einfamilienhausgebieten ergeben. Vor diesem Hintergrund haben sich Stephan Gudewer und Yasemin Utku mit dem Bewohnerengagement in alternden Einfamilienhausgebieten auseinandergesetzt und kommen in Ihrem inzwischen auf Englisch erschienenen Artikel zu dem Schluss: Die Wüste lebt!